Anlage einer Trüffelkultur

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Anlage einer Trüffelkultur

Die Anlage einer Trüffelkultur wird hier ausführlich beschrieben. Man bekommt alle Informationen zu den Voraussetzungen für eine Trüffelplantage, die notwendigen Bodenverhältnisse, die Auswahl der Bäume, die Pflege …

Entscheidend ist die Wahl des Standorts für eine Trüffelkultur. Ob es dabei sinnvoll ist, nicht geeigneten Boden mit der tonnenweise Einbringung von Kalk in den Boden geeigneter zu machen, muss jeder selbst entscheiden. man liest von 18 Tonnen Kalk auf einem Hektar Land. Diese Vorgehensweise wird jedenfalls von auf Trüffelplantagen spezialisierten Firmen angeboten. Doch sollte man vorsichtig sein.  Es scheint in jedem Fall sinnvoller, eine Trüffelplantage auf dafür geeignetem Boden einzurichten.

Die Arbeit auf einer Trüffelkultur zeigt der folgende Film:

Die entscheidende Voraussetzung für das Gelingen einer Trüffelkultur ist das Vorhandensein der Mykorrhiza an den Wurzeln der Wirtsbäume. Dr. Jürgen Kutscheidt arbeitet mit der Technik der Mykorrhizierung seit 1985 und wendet diese Technik auch für Trüffel an. bei ihm kann man Mykorrhiza-Impfstoffe kaufen und anwenden.

Die Symbiose bei den Mykorrhizapilzen

Bäume und Pilze bilden eine ganz besondere Symbiose.  In der Erde sind die feinen Baumwurzeln und das Mycel untrennbar miteinander verwoben, bilden ein Geflecht, das Fachleute als Mycorrhiza bezeichnen. Wo bei diesem Mischwesen die Wurzel anfängt und der Pilz aufhört, lässt sich auf Anhieb nicht erkennen.

Sie beginnt mit der Photosynthese des Baumes, der Zuckerproduktion in den Blättern mit Hilfe des Sonnenlichts. Ein Teil des Zuckers wird in die Wurzeln geschickt, fördert deren Wachstum. Und jetzt kommen die Pilze ins Spiel:

Sie schicken Ausläufer zu den haarfeinen Baumwurzeln, umschließen sie wie mit einer Manschette und dringen dann ins Innere ein, zwängt sich zwischen den einzelnen Wurzelzellen hindurch und ein verblüffender Stoffaustausch beginnt:
Der Pilz zieht für sich überschüssigen Zucker aus den Wurzelzellen heraus und liefert im Austausch Wasser und Mineralstoffe an die Zellen, die der Baum dringend benötigt.
Pilz und Baum sind auf Gedeih und Verderb aneinander gekettet, ohne den einen stirbt auf die Dauer der andere.

Mycorrhiza II – Erkennung und Nährstofftransfer

Das Wort „Mykorrhiza“ bezeichnet die Symbiose der Wurzeln vieler Pflanzen mit verschiedenen Pilzen. Diese Pilze sind fast überall in unserer Umwelt vorhanden und unterstützen ihre Wirtspflanzen vor allem unter ungünstigen Lebensbedingungen. Dieses Video demonstriert, wie sich die Partner gegenseitig erkennen, welche Strukturen sie für den Austausch von Nährstoffen schaffen und welche Pflanzen von welcher Pilzgruppe besiedelt werden können.

 

Sehr informativ sind auch die folgenden Filme:

 

 

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